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Richtig-planen - Wie Planung doch funktioniert
Entweder planst du deine Zeit, oder sie wird von anderen verplant oder einfach vom Alltag aufgefressen. Und die Dinge, die dir wichtig sind, werden sich nicht ausgehen – schon wieder nicht.

„Ein Ziel ohne Plan, ist nur ein Wunsch.“

Antoine de Saint-Exupéry

Das erste Quartal des Jahres ist vorbei. Wie viele geplante Jahresziele konntest du bereits umsetzen? Ich gestehe, meine Ergebnisse in den letzten 3 Monaten halten sich in Grenzen. Ich war länger krank, hatte private Herausforderungen und musste mit einer Menge unvorhergesehener Aufgaben kämpfen, wie österreichische Bürokratie oder ein gesperrtes Facebook-Werbekonto…

Am Anfang eines neuen Quartals macht es Sinn, die Planung für das restliche Jahr anzupassen. Und dazu frage ich mich:

  • Wo stehe ich gerade?
  • Was geht sich in 2022 noch realistisch aus? Und was nicht!?
  • Welche neuen Zwischenziele kann ich setzen?

Wie sieht  es bei dir aus? Planst du deine Zeit und deine Tätigkeiten? Oder bist du lieber spontan und hältst nichts von einem Terminkalender? Es gibt viele verschiedene Planungstools und -techniken und genauso viele Meinungen dazu. Ich bin ein absoluter Fan von Planung – von guter Planung wohlgemerkt. Denn wenn ich nicht meine Zeit plane, dann wird sie einfach von anderen verplant oder vom Alltag aufgefressen. Und die Dinge, die mir wichtig sind, werden sich nicht ausgehen – schon wieder nicht.

Warum planen?

Um langfristig Beruf und Freizeit in Balance zu halten, müssen wir für alle Bereiche des Lebens genug Zeit und Energie haben. Generell nehmen wir uns meist zu viel vor und sind dann gestresst und enttäuscht, wenn wir nur einen Teil davon schaffen. Planung ist daher der beste Weg für ein entspannteres Leben – dann siehst du im Vorhinein, ob sich all das, was du dir vornimmst, auch ausgeht oder etwas verschoben oder gestrichen werden sollte.

 

Eine gute Planung ist keine Garantie, aber eine Voraussetzung für Erfolg!

Warum planen dann die meisten Menschen doch nicht?

Die Einwände gegen Planung sind vielfältig:

  • „Planung ist langweilig!“
  • „Mit Kindern kann ich nicht planen!“
  • „Ich habe keine Zeit für die Planung!“
  • „Planung hemmt meine Kreativität!“
  • „Die Planung geht sowieso nicht auf, dann bin ich noch frustrierter!“

Du hast schon oft eine Planung gemacht, warst aber frustriert, weil sie nicht aufgegangen ist? Warum funktioniert die Planung allzu oft nicht? Hier die häufigsten Gründe. Weil wir:

  • die Dauer einer Tätigkeit nicht richtig einschätzen.
  • keine Pausen einplanen.
  • immer nur für einen Tag planen.
  • nicht an Organisatorisches denken.
  • keine Pufferzeiten für Unerwartetes einplanen.
  • uns zu wenig Zeit nehmen, um Ordnung und Strukturen zu schaffen.
  • keine Puffer vorsehen – für unvorhergesehene Dinge.
  • keine Familienzeit und keine Ich-Zeit einplanen.

Die meisten Planungen sind also im Vorhinein zum Scheitern verurteilt. Das ist schade, denn eine gute Planung kann das Leben so viel entspannter, stressfreier und produktiver machen!

 

Wenn du deine Zeit nicht planst, wird sie von anderen verplant!

Vorteile einer guten Planung

Sehen wir uns die Vorteile einer guten Planung an – vielleicht gewinnt sie dann an Attraktivität für dich!

  • Planung schafft Struktur!
  • Du verschwendest keine Zeit mit planlosem Handeln!
  • Planung verhindert Aufschieberitis!
  • Du arbeitest fokussierter, weil du weißt, dass alles geplant ist und zur rechten Zeit erledigt wird!
  • In deiner Freizeit hast du den Kopf frei!
  • Du überarbeitest dich nicht, weil du auch Pausen eingeplant hast!
  • Du hast ein realistisches Bild, was in einem bestimmten Zeitfenster zu schaffen ist!
  • Du hast genug Zeit für die Familie eingeplant!

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Ziele und Zwischenziele einplanen

Nun reicht es nicht, ein Jahresziel zu haben. Zwischenziele gehören zu einer guten Planung dazu. Warum? Weil wir Menschen so gestrickt sind, dass eine Belohnung – in diesem Fall die Erreichung unseres Zieles – in naher Zukunft sein sollte. Wenn wir das Ziel erst in einem Jahr oder fünf Jahren erreichen, erscheint das zu weit, zu wir sind nicht motiviert. Zwischenziele motivieren uns dranzubleiben. Deshalb arbeiten wir mit der Domino-Planung.

Du kennst das bereits aus deiner Kindheit: Du hast Dominosteine aufgestellt, den ersten angestoßen,  dann sind alle nacheinander umgefallen. Stell dir vor, dass du für jeden Tag einen Stein hinstellst und dich immer darauf konzentrierst, den heutigen umzuwerfen. Wenn du so planst, ist die Belohnung greifbar und realistisch. Den heutigen Tag schaffst du, morgen auch, übermorgen auch. Und so bildet sich eine Kette, bis du schließlich bei deinem Ziel angekommen bist.

Und: Du lernst immer mehr dazu, wirst erfahrener, schneller, sicherer. Deshalb werden die Dominosteine, die du umwirfst, auch immer größer. Du erreichst immer mehr in einem Monat. Deine Systeme werden ausgefeilter, du optimierst deine Abläufe, die Anfängerfehler sind längst vergessen. Wenn du dir die Zeit nimmst, dich in einen Bereich einzuarbeiten, wirst du automatisch immer besser. Natürlich kannst du auch mit der Zeit immer mehr Tätigkeiten delegieren, damit du dich auf deine Kerntätigkeiten konzentrieren kannst. Auch so erreichst du mehr Ergebnisse!

Planung kostet dir keine Zeit, sie schenkt dir Zeit!

Was sollte alles eingeplant werden?

Jetzt denkst du vielleicht: Was? Ich soll jeden einzelnen Tag planen? Das ist doch aufwendig! Ja und nein. Du planst ja nicht jeden Tag für ein Jahr im Voraus. Am besten planst du rückwärts, vom großen Ziel zu den kleineren Abschnitten:

  • Jahresziel
  • Quartalsziele
  • Die nächsten drei Monatsziele
  • Für den nächsten Monat die Wochenziele
  • Für die kommende Woche die Tagesziele

Das geht recht schnell, und ist sehr effektiv. Die guten Systeme sind nicht die komplizierten, sondern eben die einfachen!

Für die Wochenplanung kannst du dann spezifischer werden. Hier sollte alles geplant werden – Termine mit anderen, aber auch für bestimmte Tätigkeiten reservierte Zeiten. Aber das ist das nächste Thema, mit dem wir uns beschäftigen werden.

Resümee:

  • Formuliere dein Ziel positiv, klar und realistisch!
  • Mache dir einen Plan!
  • Fange schnellstmöglich an!
  • Bleib dran, bis sich eine neue Gewohnheit entwickelt hat!

Nimm dir jetzt die Zeit, setz dich mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich hin und plane grob dein restliches Jahr!  

Mach das unbedingt schriftlich, schließlich willst du später überprüfen können, wie weit du bereits bist. Teile gerne deine Erfahrungen mit der Community auf Instagram oder Facebook! Ich bin gespannt, über welche Veränderungen du berichten wirst.

Alles Liebe,

Deine Blanka

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