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Warum Jammern deinen Erfolg versaut.

Jammerfreie Zone
Ständiges Jammern ist schädlicher, als du denkst. Warum das so ist und wie du nervige Jammerer los wirst, erfährst du hier!

Und die besten Tipps, um Jammerer loszuwerden!

Wer jammert, beklagt sich über etwas oder jemanden. Und das ist in vielerlei Hinsicht schädlicher, als du denkst. Welche negativen Auswirkungen das Jammern auf dein Leben hat und wie du das ändern kannst, erfährst du in diesem Artikel!

  • Das Wetter ist ja ganz furchtbar. Es ist viel zu kalt/warm.
  • Mein Chef/meine Chefin nervt! Immer ist er/sie so…
  • Mein Partner/meine Partnerin versteht mich einfach nicht. Dabei will ich ja nur…
  • Der Lehrer/die Professorin hat was gegen mich. Ich war sooo gut vorbereitet auf die Prüfung. Er/sie stellt bei mir extra die schwierigsten Fragen. Ich glaube, er/sie mochte mich von Anfang an nicht.

Hast du dich schon mal über etwas beschwert? Klar! Wer tut das nicht von Zeit zu Zeit? Etwas Dampf ablassen ist manchmal in Ordnung! Das ist auch noch kein Jammern. Die Frage ist: Ist damit die Sache abgeschlossen oder erzählst du davon immer und immer wieder, um dich über diese Ungerechtigkeit aufzuregen?

Jammern erzeugt noch mehr Stress

Jammern wird zur Gewohnheit

Wie lernen wir etwas? Indem wir es immer und immer widerholen. Das kennst du schon aus der Schule, aber auch aus dem täglichen Leben. Wenn wir uns als Kind oft genug unter Aufsicht der Erwachsenen die Zähne geputzt haben, dann wird es zur Gewohnheit. Genauso wie das Anziehen, das Bitte/Danke sagen, usw.

Widerholen wir etwas oft genug, wird es zur Gewohnheit. Wir müssen darüber nicht mehr nachdenken, es passiert einfach. So könnten wir uns angewöhnen, unser Missfallen über das Wetter laut zu äußern oder über die Schwierigkeiten bei der Arbeit abends unsere Partner vollzujammern. Irgendwann reagieren wir automatisch so: Passt etwas nicht, jammern wir los. Wir erziehen das Gehirn dazu. Dafür ist eine Menge Übung notwendig.

In deinem Gehirn gibt es um die 100 Milliarden Nervenzellen, die über 100 Billionen Synapsen miteinander kommunizieren. Wenn du einen Gedanken immer wieder denkst, bildet sich eine starke Verbindung. Du kannst es dir wie ein Straßennetzwerk vorstellen. Verbindungen, die du oft benutzt, werden ausgebaut: Zuerst zu einer Schnellstraße, dann zu einer Autobahn. Die ungenutzten Straßen verkümmern. Am Feldweg kann man anhalten, überlegen, umdrehen. Eine Autobahn ist schwer zu verlassen, es gibt nicht so viele Abfahrten, umdrehen kann man auch nicht. Es entsteht ein Verhaltensmuster, eine Gewohnheit.

By the way: Gewohnheiten sind super. Wir automatisieren gewisse Abläufe und ersparen uns dadurch viel Energie. Es gibt aber auch Gewohnheiten, die uns das Leben schwer machen. Wie das Jammern zum Beispiel. Hier 4 negative Auswirkungen für dein Leben.

1. Mit der Jammerei legst du deinen Fokus auf das Negative

Als Gewohnheits-Jammerer nutzt man jede Gelegenheit, um loszujammern. Das passiert ganz automatisch, man muss sich gar nichts mehr überlegen. Es gibt genug Gründe, um sich zu beklagen.

Das Problem dabei ist, dass wir aus diesem Automatismus nur schwer raus können. Wir programmieren uns damit auf das Genervt-Sein. Die negativen Gedanken und Äußerungen werden immer mehr, der Fokus auf das Positive schwindet. Wir verwenden unsere Energie nicht für die Lösungssuche auf dem Feldweg im Gehirn, wenn wir doch mit viel weniger Energie auf der Autobahn weiterjammern können. Hat sich das mal in deinem Leben etabliert, gehst du mit einer grundsätzlich negativen Einstellung durchs Leben.

Mit der Jammerei legst du deinen Fokus auf das Negative

2. Jammern erzeugt Stress.

Das mag paradox klingen, weil wir oft glauben, dass wir durch das Darüber-Reden Dampf ablassen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Auch wenn du nur über Negatives sprichst, kommen die frustrierenden Gefühle hoch. Es ist so, als würdest du die Situation erneut durchleben! Dein Körper reagiert mit Stress. Und zwar jedes Mal, wenn du die Geschichte erzählst.

Wenn wir Stress haben, schüttet dein Körper Cortisol aus. Durch diese Stresshormone fühlst du dich aufgekratzt, ein negativer Kreislauf nimmt seinen Lauf. Ständiges Jammern endet oft in einem Gedanken-Karussell und in schlaflosen Nächten. Durch dauerhaften Stress steigt dein Blutdruck und dein Immunsystem wird geschwächt. Stress ist nicht gut für dich. Und jammern auch nicht!

3. Hörst DU gerne anderen beim Jammern zu?

Stell dir vor, deine FreundIn beklagt sich jeden Abend stundenlang über etwas. Was es genau ist, ist nicht ausschlaggebend. Denn: Nach einer Zeit wirst du nicht mehr zuhören. Es ist sehr anstrengend, jemanden beim Jammern zuzuhören. Entweder wir werden auch in negative Gedanken hineingezogen und beklagen uns auch: Das ist noch gar nichts. Weißt du, was mir gestern passiert ist?

Oder wir widerstehen der Negativität und das kostet viel Energie. So oder so. Auf lange Sicht meiden wir Personen, die sich beklagen. Bist du ein Jammerer, wirst du mit der Zeit immer weniger FreundInnen haben. Ich persönlich habe eine eigene Strategie. Mehr dazu findest du zum Schluss bei den Lösungsvorschlägen.

Hörst du gerne anderen beim Jammern zu?

4. Du verharrst in der Opferrolle

So lange wir jammern, verschwenden wir keinen Gedanken an eine Lösung. Die Lage ist klar. XY ist schuld an der Sache, wir regen uns darüber auf, Ende der Geschichte.

So einfach ist das allerdings nicht. Wenn wir Verantwortung für die Situation übernehmen wollen,  müssen wir hinterfragen:

  • Wie kam es dazu?
  • Was habe ich dazu beigetragen?
  • Was kann ich aus dieser Sache lernen?
  • Wie kann ich die Situation jetzt beheben?
  • Was kann ich tun, damit dieses Problem nicht mehr auftritt?

Das geht nur mit Reflexion und Lösungsorientierung. Das Gegenteil von Jammern also. Du kannst nicht alles im Leben beeinflussen. Deine Reaktion liegt allerdings immer in deiner Hand.

Fazit

  • Beim Jammern bleibt der Fokus beim Negativen
  • Jammern erzeugt Stress
  • Niemand hört dir gerne zu, wenn du dich beklagst
  • Als Jammerer bleibst du in der Opferrolle

Und hier wie versprochen meine Vorgehensweise, um Jammerer loszuwerden

So wirst du Jammerer los!

Mein eigener Bruder gehört zu der Spezies der Jammerer. Bei ihm funktionierte meine Vorgehensweise erst bei Punkt 3 – klar, in der eigenen Familie funktioniert Coachen nicht.

  1. Ich höre aufmerksam zu und versuche, das Problem zu verstehen.
  2. Ich frage die Person, ob sie Unterstützung bei der Lösung des Problems möchte oder sich nur die Sache von der Seele jammern möchte. Entweder ich helfe dabei, eine Lösung zu finden oder ich gebe der Person 2 Minuten, um fertig zu jammern.
  3. Fängt jemand wieder mit dem Jammern an:
    1. Gleiches Thema wie vorher: Ich biete an, bei der Lösungssuche behilflich zu sein. Ansonsten erkläre ich mich zur jammerfreien Zone.
    2. Neues Thema -> zurück zu Punkt 2.

Funktioniert recht gut. Es gibt natürlich gute Freunde von mir, die dann sagen: Jetzt lass mich doch mal fertig jammern. Durch Humor wird das Muster auch durchbrochen. Manche empfehlen, den Kontakt zu Menschen zu kappen, die sich ständig beschweren.

Meine Empfehlung:

  • Wenn dich eine Person grundsätzlich positiv beeinflusst und du die gemeinsame Zeit genießt, dann kann man kleinere Makel akzeptieren und eben wie oben beschrieben, der Person dabei helfen, sich zu verbessern.
  • Wenn allerdings jemand nur negative Energie verbreitet und dich runterzieht, dann überlege dir, warum du dich mit dieser Person triffst. Aus Pflichtbewusstsein? Um jemanden nicht zu verletzen?
  • Und schließlich: In der Familie ist es immer schwieriger, etwas durchzusetzen. Schaffe klare Regeln, wie zum Beispiel eine jammerfreie Zone.
 

Solltest du dich zukünftig beklagen, halte inne und denke daran, was du jetzt gelesen hast. Vielleicht findest du einen anderen Weg, um auf die Situation zu reagieren?

Ich wünsche dir alles Gute auf dem Weg zu der besten Version deiner Selbst!

Deine Blanka

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